Speicher
Vollständige Anleitung zur Speicherverwaltung für den Network Video Recorder V4, mit Themen zu HDD-Installation, Netzwerklaufwerken, eSATA, Speichermodi, Aufnahmeparametern, Aufnahmezeitplänen, redundanter Aufnahme und RAID-Festplatten-Arrays.
Speichergeräteverwaltung
HDD installieren
Installieren Sie die HDD und verbinden Sie sie mit dem Gerät, bevor Sie es starten. Die Installationsanweisungen finden Sie in der Schnellstartanleitung.
Netzwerklaufwerke hinzufügen
Sie können dem Gerät das zugewiesene NAS- oder IP SAN-Laufwerk hinzufügen und als Netzwerk-HDD verwenden. Es können bis zu 8 Netzwerklaufwerke hinzugefügt werden.
NAS hinzufügen
Zu Storage > Storage Device wechseln
Gehen Sie zu Storage > Storage Device.
Custom Add öffnen
Klicken Sie auf Add, um die Oberfläche „Custom Add" zu öffnen.
NetHDD auswählen
Wählen Sie NetHDD aus der Dropdown-Liste.
Typ auf NAS setzen
Setzen Sie den Typ auf NAS.
IP-Adresse eingeben
Geben Sie die IP-Adresse der NetHDD in das Textfeld ein.
Nach NAS-Laufwerken suchen
Klicken Sie auf Search, um verfügbare NAS-Laufwerke zu suchen.

Abbildung 7-1 NAS-Laufwerk hinzufügen
Auswählen und bestätigen
Wählen Sie das NAS-Laufwerk aus der angezeigten Liste aus, oder geben Sie das Verzeichnis manuell im Textfeld NetHDD Directory ein.
Hinzufügen abschließen
Klicken Sie auf OK, um das Hinzufügen des NAS-Laufwerks abzuschließen.
Ergebnis: Nach dem erfolgreichen Hinzufügen des NAS-Laufwerks kehren Sie zum HDD-Informationsmenü zurück. Das hinzugefügte NetHDD wird in der Liste angezeigt.
IP SAN hinzufügen
Zu Storage > Storage Device wechseln
Gehen Sie zu Storage > Storage Device.
Custom Add öffnen
Klicken Sie auf Add, um die Oberfläche „Custom Add" zu öffnen.
NetHDD auswählen
Wählen Sie NetHDD aus der Dropdown-Liste.
Typ auf IP SAN setzen
Wählen Sie den Typ IP SAN.
IP-Adresse eingeben
Geben Sie die IP-Adresse der NetHDD in das Textfeld ein.
Nach IP SAN-Laufwerken suchen
Klicken Sie auf Search, um verfügbare IP SAN-Laufwerke zu suchen.
Laufwerk auswählen
Wählen Sie das IP SAN-Laufwerk aus der Liste.
Hinzufügen abschließen
Klicken Sie auf OK, um das Hinzufügen des IP SAN-Laufwerks abzuschließen.
Es kann nur ein einzelnes IP SAN-Laufwerk hinzugefügt werden.

Abbildung 7-2 IP SAN-Laufwerk hinzufügen
Nach dem erfolgreichen Hinzufügen des IP SAN-Laufwerks kehren Sie zum HDD-Informationsmenü zurück. Das hinzugefügte NetHDD wird in der Liste angezeigt.
Wenn die installierte HDD oder NetHDD nicht initialisiert ist, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf Init, um sie zu initialisieren.
eSATA für Datenspeicherung konfigurieren
Wenn ein externes eSATA-Gerät mit dem Gerät verbunden ist, können Sie eSATA für die Datenspeicherung konfigurieren und das eSATA-Gerät im Gerät verwalten.
Advanced öffnen
Klicken Sie auf Storage > Advanced.
eSATA-Typ auswählen
Wählen Sie unter eSATA den eSATA-Typ Export oder Record/Capture.
- Export: Das eSATA-Laufwerk für die Sicherung verwenden.
- Record/Capture: Das eSATA-Laufwerk für Aufnahme/Erfassung verwenden. Beachten Sie die folgenden Schritte für die Bedienungsanleitung.

Abbildung 7-3 eSATA-Modus festlegen
Speichergeräteschnittstelle aufrufen
Wenn der eSATA-Typ auf Record/Capture eingestellt ist, rufen Sie die Speichergeräteschnittstelle auf.
Bearbeiten oder initialisieren
Bearbeiten Sie die Eigenschaften des ausgewählten eSATA-Geräts oder initialisieren Sie es nach Bedarf.
Speichermodus
HDD-Gruppen konfigurieren
Zweck: Mehrere HDDs können in Gruppen verwaltet werden. Über die HDD-Einstellungen können Videos von bestimmten Kanälen auf eine bestimmte HDD-Gruppe aufgezeichnet werden.
Zu Storage > Storage Device wechseln
Gehen Sie zu Storage > Storage Device.
HDD auswählen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die HDD auszuwählen, der Sie eine Gruppe zuweisen möchten.

Abbildung 7-4 Speichergerät
Lokale HDD-Einstellungen öffnen
Klicken Sie auf das Bearbeitungssymbol, um die Oberfläche „Local HDD Settings" zu öffnen.

Abbildung 7-5 Lokale HDD-Einstellungen
Gruppennummer auswählen
Wählen Sie die Gruppennummer für die aktuelle HDD.
Speichern
Klicken Sie auf OK.
Weisen Sie die Kameras der HDD neu zu, wenn die HDD-Gruppennummer geändert wurde.
Storage Mode öffnen
Gehen Sie zu Storage > Storage Mode.
Registerkarte „Group" auswählen
Aktivieren Sie die Registerkarte Group.
Gruppennummer auswählen
Wählen Sie die Gruppennummer aus der Liste.
Kameras zuweisen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die IP-Kamera(s) auszuwählen, die auf die HDD-Gruppe aufnehmen/erfassen sollen.

Abbildung 7-6 Speichermodus – HDD-Gruppe
Anwenden
Klicken Sie auf Apply.
Starten Sie das Gerät neu, um die neuen Speichermoduseinstellungen zu aktivieren.
HDD-Kontingent konfigurieren
Zweck: Jeder Kamera kann ein zugewiesenes Kontingent für die Speicherung von Aufnahmedateien oder aufgenommenen Bildern konfiguriert werden.
Zu Storage > Storage Mode wechseln
Gehen Sie zu Storage > Storage Mode.
Registerkarte „Quota" auswählen
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen der Registerkarte Quota.
Kamera auswählen
Wählen Sie eine Kamera aus, für die das Kontingent festgelegt werden soll.
Speicherkapazität eingeben
Geben Sie die Speicherkapazität in den Textfeldern Max. Record Capacity (GB) und Max. Picture Capacity (GB) ein.

Abbildung 7-7 Speichermodus – HDD-Kontingent
Auf andere Kameras kopieren
(Optional) Sie können auf Copy to klicken, wenn Sie die Kontingenteinstellungen der aktuellen Kamera auf andere Kameras kopieren möchten.
Anwenden
Klicken Sie auf Apply.
Wenn die Kontingentkapazität auf 0 gesetzt ist, nutzen alle Kameras die Gesamtkapazität der HDD für Aufnahmen und Bilderfassung.
Starten Sie das Gerät neu, um die neuen Speichermoduseinstellungen zu aktivieren.
Aufnahmeparameter
Hauptstream
Der Hauptstream ist der primäre Datenstrom, der die auf die Festplatte aufgezeichneten Daten beeinflusst und die Aufnahmequalität sowie die Bildgröße direkt bestimmt.
Im Vergleich zum Teilstream bietet der Hauptstream eine höhere Videoqualität mit höherer Auflösung und Bildrate.
- Bildrate (FPS – Frames Per Second): gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Eine höhere Bildrate ist vorteilhaft, wenn im Videostream Bewegungen vorhanden sind, da sie die Bildqualität durchgehend aufrechterhält.
- Auflösung: Die Bildauflösung ist ein Maß dafür, wie viele Details ein digitales Bild enthalten kann: Je höher die Auflösung, desto mehr Details sind erkennbar. Die Auflösung kann als Anzahl der Pixelspalten (Breite) × Anzahl der Pixelzeilen (Höhe) angegeben werden, z. B. 1024×768.
- Bitrate: Die Bitrate (in kbit/s oder Mbit/s) wird oft als Geschwindigkeit bezeichnet, definiert jedoch tatsächlich die Anzahl der Bits pro Zeiteinheit und nicht die Entfernung pro Zeiteinheit.
- H.264+-Modus aktivieren: Der H.264+-Modus sorgt bei reduzierter Bitrate für eine hohe Videoqualität. Er kann den Bedarf an Bandbreite und HDD-Speicherplatz wirksam reduzieren.
Eine höhere Auflösung, Bildrate und Bitrate liefert eine bessere Videoqualität, erfordert aber auch mehr Internetbandbreite und beansprucht mehr Speicherplatz auf der Festplatte.
Teilstream
Der Teilstream ist ein zweiter Codec, der parallel zum Hauptstream läuft. Er ermöglicht es Ihnen, die ausgehende Internetbandbreite zu reduzieren, ohne die direkte Aufnahmequalität zu beeinträchtigen.
Der Teilstream wird häufig ausschließlich von Smartphone-Anwendungen zur Live-Videoansicht genutzt. Benutzer mit begrenzter Internetgeschwindigkeit profitieren am meisten von dieser Einstellung.
Bild
Das Bild bezieht sich auf die Live-Bilderfassung im kontinuierlichen oder ereignisbasierten Aufnahmetyp. (Storage > Capture Schedule > Advanced)
- Picture Quality: Stellen Sie die Bildqualität auf niedrig, mittel oder hoch ein. Eine höhere Bildqualität erfordert mehr Speicherplatz.
- Interval: Das Intervall für die Live-Bilderfassung.
- Capture Delay Time: Die Dauer der Bilderfassung.
ANR
Die ANR-Funktion (Automatic Network Replenishment) ermöglicht es der IP-Kamera, Aufnahmedateien im lokalen Speicher zu sichern, wenn die Netzwerkverbindung unterbrochen ist. Sobald das Netzwerk wiederhergestellt ist, werden die Dateien auf das Gerät hochgeladen.
Aktivieren Sie die ANR-Funktion (Automatic Network Replenishment) über den Webbrowser (Configuration > Storage > Schedule Settings > Advanced).
Erweiterte Aufnahmeeinstellungen konfigurieren
Zu Schedule Settings wechseln
Gehen Sie zu Storage > Schedule Settings > Record Schedule/Capture Schedule.
Geplante Aufnahme aktivieren
Aktivieren Sie Enable, um die geplante Aufnahme zu aktivieren.
Erweiterte Einstellungen öffnen
Klicken Sie auf Advanced, um die Aufnahmeparameter festzulegen.

Abbildung 7-8 Erweiterte Aufnahmeeinstellungen
Konfigurieren Sie die folgenden Parameter:
- Record Audio: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Audioaufnahme zu aktivieren oder zu deaktivieren.
- Pre-record: Die Zeit, die vor dem geplanten Zeitpunkt oder Ereignis aufgezeichnet wird. Wenn beispielsweise ein Alarm die Aufnahme um 10:00 Uhr auslöst und Sie die Voraufnahmezeit auf 5 Sekunden eingestellt haben, zeichnet die Kamera ab 9:59:55 Uhr auf.
- Post-record: Die Zeit, die nach dem Ereignis oder dem geplanten Zeitpunkt aufgezeichnet wird. Wenn beispielsweise eine alarmausgelöste Aufnahme um 11:00 Uhr endet und Sie die Nachaufnahmezeit auf 5 Sekunden eingestellt haben, wird bis 11:00:05 Uhr aufgezeichnet.
- Expired Time: Die Ablaufzeit ist der Zeitraum, für den eine Aufnahmedatei auf der HDD aufbewahrt wird. Wenn die Frist erreicht ist, wird die Datei gelöscht. Wenn Sie die Ablaufzeit auf 0 setzen, wird die Datei nicht gelöscht. Die tatsächliche Aufbewahrungszeit für die Datei hängt von der Kapazität der HDD ab.
- Redundant Record/Capture: Durch Aktivieren der redundanten Aufnahme oder Erfassung werden die Aufnahmedateien und erfassten Bilder nicht nur auf der Lese-/Schreib-HDD, sondern auch auf der redundanten HDD gespeichert. Siehe Redundante Aufnahme und Erfassung konfigurieren.
- Stream Type: Für die Aufnahme kann zwischen Hauptstream und Teilstream gewählt werden. Bei Auswahl des Teilstreams kann bei gleichem Speicherplatz über einen längeren Zeitraum aufgezeichnet werden.
Speichern
Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern.
Aufnahmezeitplan konfigurieren
Legen Sie den Aufnahmezeitplan fest; die Kamera startet und stoppt die Aufnahme dann automatisch gemäß dem konfigurierten Zeitplan.
Voraussetzung: Stellen Sie sicher, dass Sie die HDDs im Gerät installiert oder die Netzwerklaufwerke hinzugefügt haben, bevor Sie Videodateien, Bilder und Protokolldateien speichern möchten.
- Die HDD-Installation entnehmen Sie bitte der Schnellstartanleitung.
- Informationen zu Netzwerk-HDD-Verbindungen finden Sie unter Netzwerklaufwerke hinzufügen.
Zum Aufnahmezeitplan wechseln
Gehen Sie zu Storage > Recording Schedule.
Kamera auswählen
Wählen Sie eine Kamera aus.
Zeitplan aktivieren
Aktivieren Sie Enable Schedule.
Aufnahmetyp auswählen
Wählen Sie einen Record Type. Als Aufnahmetyp stehen Continuous, Motion Detection, Alarm, Motion | Alarm, Motion & Alarm und Event zur Verfügung.
Verschiedene Aufnahmetypen sind konfigurierbar:
- Continuous: Geplante Aufnahme.
- Event: Aufnahme, die durch alle ereignisausgelösten Alarme ausgelöst wird.
- Motion: Aufnahme, die durch Bewegungserkennung ausgelöst wird.
- Alarm: Aufnahme, die durch einen Alarm ausgelöst wird.
- M/A: Aufnahme, die durch Bewegungserkennung oder Alarm ausgelöst wird.
- M&A: Aufnahme, die durch Bewegungserkennung und Alarm ausgelöst wird.
- POS: Aufnahme, die durch POS und Alarm ausgelöst wird.
Zeitplan festlegen
Wählen Sie einen Tag aus und klicken und ziehen Sie die Maus auf der Zeitleiste, um den Aufnahmezeitplan festzulegen.

Abbildung 7-9 Aufnahmezeitplan
Für andere Tage wiederholen
Wiederholen Sie die obigen Schritte, um die Aufnahme oder Erfassung für andere Tage der Woche zu planen.
Die ganztägige kontinuierliche Aufnahme ist werkseitig als Standard für das Gerät konfiguriert.
Zeitplan auf andere Tage kopieren
(Optional) Kopieren Sie die Zeitplaneinstellungen eines Tages auf andere Wochentage oder Feiertage.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Copy to.
- Wählen Sie den/die Tag(e) aus, für den/die dieselben Zeitplaneinstellungen übernommen werden sollen.
- Klicken Sie auf OK.

Abbildung 7-10 Zeitplan auf andere Tage kopieren
Anwenden
Klicken Sie auf Apply.
Um Motion-, Alarm-, M | A- (Bewegung oder Alarm), M & A- (Bewegung und Alarm) und ereignisausgelöste Aufnahmen und Erfassungen zu aktivieren, müssen Sie auch die Bewegungserkennungseinstellungen, Alarmeingangseinstellungen und andere Ereignisse konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 11 „Ereignis- und Alarmeinstellungen" und Kapitel 12 „VCA-Ereignisalarm".
Kontinuierliche Aufnahme konfigurieren
Codierungsparameter festlegen
Gehen Sie zu Camera > Encoding Parameters > Recording Parameters.
Kontinuierliche Parameter festlegen
Legen Sie die Parameter für die kontinuierliche Hauptstream-/Teilstream-Aufnahme für die Kamera fest.
Zum Aufnahmezeitplan wechseln
Gehen Sie zu Storage > Recording Schedule.
Typ „Continuous" auswählen
Wählen Sie den Aufnahmetyp Continuous.
Zeitleiste ziehen
Ziehen Sie die Maus auf der Zeitleiste, um den Zeitplan für die kontinuierliche Aufnahme festzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter Aufnahmezeitplan konfigurieren.
Bewegungserkennungsausgelöste Aufnahme konfigurieren
Sie können die Aufnahme konfigurieren, die durch ein Bewegungserkennungsereignis ausgelöst wird.
Bewegungserkennung konfigurieren
Gehen Sie zu System > Event > Normal Event > Motion Detection.
Konfigurieren Sie die Bewegungserkennung und wählen Sie den/die Kanal(e) aus, der/die die Aufnahme auslösen soll(en), wenn ein Bewegungsereignis auftritt. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 11.3 „Bewegungserkennungsalarm konfigurieren".
Codierungsparameter festlegen
Gehen Sie zu Camera > Encoding Parameters > Recording Parameters.
Legen Sie die Ereignis-Hauptstream-/Teilstream-Aufnahmeparameter für die Kamera fest.
Zum Aufnahmezeitplan wechseln
Gehen Sie zu Storage > Recording Schedule.
Typ „Motion" auswählen
Wählen Sie den Aufnahmetyp Motion.
Zeitleiste ziehen
Ziehen Sie die Maus auf der Zeitleiste, um den Zeitplan für die bewegungserkennungsausgelöste Aufnahme festzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter Aufnahmezeitplan konfigurieren.
Ereignisausgelöste Aufnahme konfigurieren
Sie können die Aufnahme konfigurieren, die durch Bewegungserkennung, Bewegungserkennung und Alarm, Gesichtserkennung, Fahrzeugerkennung, Linienüberschreitungserkennung usw. ausgelöst wird.
Ereigniserkennung konfigurieren
Gehen Sie zu System > Event.
Konfigurieren Sie die Ereigniserkennung und wählen Sie den/die Kanal(e) aus, der/die die Aufnahme auslösen soll(en), wenn ein Ereignis eintritt. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 11 „Ereignis- und Alarmeinstellungen" und Kapitel 12 „VCA-Ereignisalarm".
Codierungsparameter festlegen
Gehen Sie zu Camera > Encoding Parameters > Recording Parameters.
Legen Sie die Ereignis-Hauptstream-/Teilstream-Aufnahmeparameter für die Kamera fest.
Zum Aufnahmezeitplan wechseln
Gehen Sie zu Storage > Recording Schedule.
Typ „Event" auswählen
Wählen Sie den Aufnahmetyp Event.
Zeitleiste ziehen
Ziehen Sie die Maus auf der Zeitleiste, um den Zeitplan für die ereigniserkennungsausgelöste Aufnahme festzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter Aufnahmezeitplan konfigurieren.
Alarmausgelöste Aufnahme konfigurieren
Sie können die Aufnahme konfigurieren, die durch den Alarmeingang ausgelöst wird.
Alarmeingang konfigurieren
Gehen Sie zu System > Event > Normal Event > Alarm Input.
Konfigurieren Sie den Alarmeingang und wählen Sie den/die Kanal(e) aus, der/die die Aufnahme auslösen soll(en), wenn ein Alarm ausgelöst wird. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 11 „Ereignis- und Alarmeinstellungen" und Kapitel 12 „VCA-Ereignisalarm".
Codierungsparameter festlegen
Gehen Sie zu Camera > Encoding Parameters > Recording Parameters.
Legen Sie die Ereignis-Hauptstream-/Teilstream-Aufnahmeparameter für die Kamera fest.
Zum Aufnahmezeitplan wechseln
Gehen Sie zu Storage > Recording Schedule.
Typ „Alarm" auswählen
Wählen Sie den Aufnahmetyp Alarm.
Zeitleiste ziehen
Ziehen Sie die Maus auf der Zeitleiste, um den Zeitplan für die alarmausgelöste Aufnahme festzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter Aufnahmezeitplan konfigurieren.
POS-ereignisausgelöste Aufnahme konfigurieren
Sie können die Aufnahme konfigurieren, die durch das angeschlossene POS-Ereignis ausgelöst wird, z. B. durch eine Transaktion.
POS-Einstellungen konfigurieren
Gehen Sie zu System > POS Settings.
Konfigurieren Sie den POS und wählen Sie in der Event Linkage den/die Kanal(e) aus, der/die die Aufnahme auslösen soll(en), wenn ein POS-Ereignis auftritt. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 13 „Smart Analysis".
Codierungsparameter festlegen
Gehen Sie zu Camera > Encoding Parameters > Recording Parameters.
Legen Sie die Ereignis-Hauptstream-/Teilstream-Aufnahmeparameter für die Kamera fest.
Zum Aufnahmezeitplan wechseln
Gehen Sie zu Storage > Recording Schedule.
POS-Ereignistyp auswählen
Wählen Sie den Aufnahmetyp POS Event.
Zeitplan festlegen
Legen Sie den Zeitplan für die POS-ereignisausgelöste Aufnahme fest. Weitere Informationen finden Sie unter Aufnahmezeitplan konfigurieren.
Bilderfassung konfigurieren
Das Bild bezieht sich auf die Live-Bilderfassung im kontinuierlichen oder ereignisbasierten Aufnahmetyp.
Bildparameter konfigurieren
Gehen Sie zu Storage > Capture Schedule > Advanced.
Legen Sie die Bildparameter fest:
- Resolution: Stellen Sie die Auflösung des aufzunehmenden Bildes ein.
- Picture Quality: Stellen Sie die Bildqualität auf niedrig, mittel oder hoch ein. Eine höhere Bildqualität erfordert mehr Speicherplatz.
- Interval: Das Intervall für die Live-Bilderfassung.
- Capture Delay Time: Die Dauer der Bilderfassung.
Zum Aufnahmezeitplan wechseln
Gehen Sie zu Storage > Capture Schedule.
Kamera auswählen
Wählen Sie die Kamera aus, für die die Bilderfassung konfiguriert werden soll.
Erfassungszeitplan festlegen
Legen Sie den Zeitplan für die Bilderfassung fest. Weitere Informationen finden Sie unter Aufnahmezeitplan konfigurieren.
Feiertagsaufnahme und -erfassung konfigurieren
Zweck: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Aufnahme- oder Erfassungszeitplan für Feiertage im jeweiligen Jahr zu konfigurieren. Möglicherweise möchten Sie für Aufnahmen und Erfassungen an Feiertagen eine andere Planung vornehmen.
Zu Holiday Settings wechseln
Gehen Sie zu System > Holiday Settings.
Einen Feiertag auswählen und bearbeiten
Wählen Sie einen Feiertagseintrag aus der Liste aus und klicken Sie auf das Bearbeitungssymbol.
Feiertag aktivieren und konfigurieren
Aktivieren Sie Enable, um den Feiertag zu konfigurieren.

Abbildung 7-11 Feiertagseinstellungen bearbeiten
- Bearbeiten Sie den Namen des Feiertags.
- Wählen Sie den Modus nach Datum, nach Woche oder nach Monat.
- Legen Sie das Start- und Enddatum des Feiertags fest.
- Klicken Sie auf OK.
Feiertagsaufnahmezeitplan festlegen
Legen Sie den Zeitplan für die Feiertagsaufnahme fest. Weitere Informationen finden Sie unter Aufnahmezeitplan konfigurieren.
Redundante Aufnahme und Erfassung konfigurieren
Zweck: Durch Aktivieren der redundanten Aufnahme und Erfassung werden die Aufnahmedateien und erfassten Bilder nicht nur auf der Lese-/Schreib-HDD, sondern auch auf der redundanten HDD gespeichert. Dies erhöht die Datensicherheit und Zuverlässigkeit wirksam.
Sie müssen den Speichermodus auf Group setzen, bevor Sie die HDD-Eigenschaft auf „Redundancy" setzen. Detaillierte Informationen finden Sie unter HDD-Gruppen konfigurieren. Es muss mindestens eine weitere HDD im Status „Read/Write" vorhanden sein.
Zu Storage Device wechseln
Gehen Sie zu Storage > Storage Device.
Lokale HDD-Einstellungen öffnen
Wählen Sie eine HDD aus der Liste aus und klicken Sie auf das Bearbeitungssymbol, um die Oberfläche „Local HDD Settings" zu öffnen.
HDD-Eigenschaft festlegen
Setzen Sie die HDD-Eigenschaft auf Redundancy.

Abbildung 7-12 HDD-Eigenschaft – Redundanz
Zu Schedule Settings wechseln
Gehen Sie zu Storage > Schedule Settings > Record Schedule/Capture Schedule.
Advanced öffnen
Klicken Sie auf Advanced, um die Kameraaufnahmeparameter festzulegen.

Abbildung 7-13 Aufnahmeparameter
Redundante Aufnahme aktivieren
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Redundant Record/Capture.
Speichern
Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern.
Festplatten-Array (RAID)
Zweck: Ein Festplatten-Array ist eine Technologie zur Virtualisierung des Datenspeichers, die mehrere physische Festplatten zu einer einzigen logischen Einheit zusammenfasst. Auch als „RAID" bekannt, speichert ein Array Daten über mehrere HDDs verteilt, um ausreichend Redundanz zu gewährleisten, damit Daten wiederhergestellt werden können, wenn eine Festplatte ausfällt. Die Daten werden in einer von mehreren Methoden, sogenannten „RAID-Stufen", auf den Laufwerken verteilt, je nach den Anforderungen an Redundanz und Leistung.
Festplatten-Arrays werden nur von Geräten der LTN89xx-R-Serie unterstützt.
Ein Festplatten-Array erstellen
Zweck: Das Gerät unterstützt softwarebasierte Festplatten-Arrays. Aktivieren Sie die RAID-Funktion nach Bedarf. Zum Erstellen eines Arrays stehen zwei Methoden zur Verfügung: One-Touch-Konfiguration und manuelle Konfiguration.
RAID aktivieren
Zweck: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Festplatten-Array-Funktion zu aktivieren.
Zu Storage > Advanced wechseln
Gehen Sie zu Storage > Advanced.

Abbildung 8-1 Erweitert
RAID aktivieren
Aktivieren Sie Enable RAID.
Anwenden
Klicken Sie auf Apply.
Neustart
Starten Sie das Gerät neu, damit die Einstellungen wirksam werden.
One-Touch-Erstellung
Zweck: Bei der One-Touch-Konfiguration wird das Festplatten-Array automatisch erstellt. Standardmäßig ist der durch die One-Touch-Konfiguration erstellte Array-Typ RAID 5.
Voraussetzungen:
- Aktivieren Sie die RAID-Funktion. Weitere Informationen finden Sie unter RAID aktivieren.
- Installieren Sie mindestens 3 HDDs. Wenn mehr als 10 HDDs installiert sind, werden 2 Arrays erstellt. Um eine zuverlässige und stabile Funktion der HDDs zu gewährleisten, wird empfohlen, Enterprise-HDDs desselben Modells und derselben Kapazität zu verwenden.
Zu Physical Disk wechseln
Gehen Sie zu Storage > RAID Setup > Physical Disk.

Abbildung 8-2 Physische Festplatte
One-Touch-Konfiguration ausführen
Klicken Sie auf One-touch Config.
Array-Namen eingeben
Bearbeiten Sie den Array-Namen im Feld Array Name und klicken Sie auf OK, um die Konfiguration zu starten.
Wenn Sie 4 oder mehr HDDs installieren, wird eine Hot-Spare-Festplatte für die Array-Wiederherstellung erstellt.
Erstellung bestätigen
Wenn nach Abschluss der Array-Erstellung ein Meldungsfenster erscheint, klicken Sie darin auf OK.
Array anzeigen
Optional initialisiert das Gerät das erstellte Array automatisch. Gehen Sie zu Storage > RAID Setup > Array, um die Informationen des erstellten Arrays anzuzeigen.
Manuelle Erstellung
Zweck: Manuelles Erstellen eines RAID 0-, RAID 1-, RAID 5-, RAID 6- oder RAID 10-Arrays.
Zu Physical Disk wechseln
Gehen Sie zu Storage > RAID Setup > Physical Disk.
Create anklicken
Klicken Sie auf Create.

Tabelle 8-1 Array-Erstellungsfenster
Array-Namen eingeben
Geben Sie den Array-Namen ein.
RAID-Stufe auswählen
Wählen Sie RAID Level als RAID 0, RAID 1, RAID 5, RAID 6 oder RAID 10 entsprechend den Anforderungen.
Physische Festplatten auswählen
Wählen Sie die physischen Festplatten aus, die das Array bilden sollen.
Tabelle 8-2 Erforderliche Anzahl an HDDs
| RAID-Stufe | Erforderliche Anzahl an HDDs |
|---|---|
| RAID 0 | Mindestens 2 HDDs. |
| RAID 1 | Mindestens 2 HDDs. |
| RAID 5 | Mindestens 3 HDDs. |
| RAID 6 | Mindestens 4 HDDs. |
| RAID 10 | Die Anzahl der HDDs muss eine gerade Zahl zwischen 4 und 16 sein. |
Bestätigen
Klicken Sie auf OK.
Array anzeigen
Optional initialisiert das Gerät das erstellte Array automatisch. Gehen Sie zu Storage > RAID Setup > Array, um die Informationen des erstellten Arrays anzuzeigen.

Abbildung 8-3 Array-Liste
Ein Array wiederherstellen
Zweck: Der Array-Status umfasst „Functional", „Degraded" und „Offline". Um die hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit der in einem Array gespeicherten Daten zu gewährleisten, führen Sie entsprechend dem Status unverzüglich geeignete Wartungsmaßnahmen durch.
- Functional: Es fehlt keine Festplatte im Array.
- Offline: Die Anzahl der ausgefallenen Festplatten hat das zulässige Limit überschritten.
- Degraded: Wenn eine HDD im Array ausfällt, wird der Status des Arrays auf „Degraded" gesetzt. Stellen Sie durch Wiederherstellung des Arrays den Status „Functional" wieder her.
Hot-Spare-Festplatte konfigurieren
Zweck: Hot-Spare-Festplatten werden für die automatische Wiederherstellung des Festplatten-Arrays benötigt.
Zu Physical Disk wechseln
Gehen Sie zu Storage > RAID Setup > Physical Disk.

Abbildung 8-4 Physische Festplatte
Hot-Spare festlegen
Klicken Sie auf das Hot-Spare-Symbol einer verfügbaren HDD, um sie als Hot-Spare-Festplatte festzulegen.
Array automatisch wiederherstellen
Zweck: Das Gerät kann degradierte Arrays automatisch mithilfe von Hot-Spare-Festplatten wiederherstellen.
Voraussetzung: Erstellen Sie Hot-Spare-Festplatten. Weitere Informationen finden Sie unter Hot-Spare-Festplatte konfigurieren.
Wiederherstellungsfortschritt überwachen
Das Gerät stellt degradierte Arrays automatisch mithilfe der Hot-Spare-Festplatten wieder her. Gehen Sie zu Storage > RAID Setup > Array, um den Wiederherstellungsfortschritt anzuzeigen.

Abbildung 8-5 Array-Liste
Array manuell wiederherstellen
Zweck: Wenn keine Hot-Spare-Festplatten konfiguriert sind, stellen Sie ein degradiertes Array manuell wieder her.
Voraussetzung: Es muss mindestens eine verfügbare physische Festplatte vorhanden sein, um ein Array wiederherstellen zu können.
Zu Array wechseln
Gehen Sie zu Storage > RAID Setup > Array.

Abbildung 8-6 Array-Liste
Wiederherstellung öffnen
Klicken Sie auf das Wiederherstellungssymbol des degradierten Arrays.

Abbildung 8-7 Array wiederherstellen
Physische Festplatte auswählen
Wählen Sie die verfügbare physische Festplatte aus.
Bestätigen
Klicken Sie auf OK.
Warnmeldung bestätigen
Klicken Sie im Popup-Meldungsfenster „Do not unplug the physical disk when it is under rebuilding." auf OK.
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