Systemwartung
Wartung von Speichergeräten, Protokollsuche und -export, Import/Export von Konfigurationen, System-Upgrade, Werksreset und Stream-Verschlüsselung für den Platinum Series NVR V4.
Wartung des Speichergeräts
Festplatten-Klon konfigurieren
Zweck: Wählen Sie die HDDs aus, die auf die eSATA-HDD geklont werden sollen.
Voraussetzung: Schließen Sie eine eSATA-Festplatte an das Gerät an.
HDD-Klon öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > HDD Operation > HDD Clone.

Abbildung 18-1 HDD-Klon
HDD auswählen
Aktivieren Sie die zu klonende HDD. Die Kapazität der ausgewählten HDD muss mit der Kapazität des Klonziels übereinstimmen.
Klonen
Klicken Sie auf Clone.
Bestätigen
Klicken Sie im Popup-Meldungsfenster auf Yes, um den Klon zu erstellen.

Abbildung 18-2 Meldungsfenster
S.M.A.R.T.-Erkennung
Zweck: HDD-Diagnosefunktionen, darunter die Verwendung von S.M.A.R.T. und der Technik zur Erkennung defekter Sektoren. S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) sind HDD-Überwachungssysteme, die verschiedene Zuverlässigkeitsindikatoren erkennen, um Ausfälle frühzeitig zu identifizieren.
S.M.A.R.T. öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > HDD Operation > S.M.A.R.T.
HDD auswählen
Wählen Sie die HDD aus, um deren S.M.A.R.T.-Informationsliste anzuzeigen.
Selbsttesttyp auswählen
Wählen Sie den Selbsttesttyp: Short Test, Expanded Test oder Conveyance Test.
Selbsttest starten
Klicken Sie auf Self-Test, um die S.M.A.R.T.-Selbstbewertung der HDD zu starten.
Ergebnisse überprüfen
Die relevanten S.M.A.R.T.-Informationen werden angezeigt, und Sie können den HDD-Status überprüfen.

Abbildung 18-3 S.M.A.R.T.-Einstellungsoberfläche
Um die HDD auch dann zu verwenden, wenn die S.M.A.R.T.-Prüfung fehlgeschlagen ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Continue to use the disk when self-evaluation is failed.
Erkennung defekter Sektoren
Erkennung defekter Sektoren öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > HDD Operation > Bad Sector Detection.
HDD auswählen
Wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte HDD-Nummer aus.
Erkennungstyp auswählen
Wählen Sie als Erkennungstyp All Detection oder Key Area Detection.
Erkennung starten
Klicken Sie auf die Schaltfläche Self-Test, um die Erkennung zu starten.

Abbildung 18-4 Erkennung defekter Sektoren
- Sie können die Erkennung pausieren, fortsetzen oder abbrechen.
- Nach Abschluss des Tests können Sie auf Error information klicken, um detaillierte Schadensinformationen anzuzeigen.
HDD-Integritätsprüfung
Zweck: Sie können den Integritätsstatus einer 4 TB bis 8 TB großen Seagate-HDD anzeigen, die nach dem 1. Oktober 2017 hergestellt wurde. Verwenden Sie diese Funktion zur Fehlersuche bei HDD-Problemen. Die Integritätsprüfung zeigt einen detaillierteren HDD-Status als die S.M.A.R.T.-Funktion.
Integritätsprüfung öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > HDD Operation > Health Detection.

Abbildung 18-5 Integritätsprüfung
HDD-Details anzeigen
Klicken Sie auf eine HDD, um Details anzuzeigen.
Protokolldateien suchen und exportieren
Zweck: Gerätebetrieb, Alarme, Ausnahmen und Informationen können in Protokolldateien gespeichert werden, die jederzeit angezeigt und exportiert werden können.
Protokolldateien suchen
Protokollinformationen öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > Log Information.

Abbildung 18-6 Protokollsuchoberfläche
Suchbedingungen festlegen
Legen Sie die Protokollsuchbedingungen fest, einschließlich Zeitraum, Haupttyp und Untertyp.
Suchen
Klicken Sie auf Search, um die Suche in den Protokolldateien zu starten.
Ergebnisse anzeigen
Die übereinstimmenden Protokolldateien werden in der Liste angezeigt, wie unten dargestellt.

Abbildung 18-7 Protokollsuchergebnisse
Es können jeweils bis zu 2.000 Protokolldateien angezeigt werden.
Schritt 5 – Weitere Aktionen:
- Klicken Sie auf das Detailsymbol oder doppelklicken Sie darauf, um detaillierte Informationen anzuzeigen.
- Klicken Sie auf das Wiedergabesymbol, um die zugehörige Videodatei anzuzeigen.
Protokolldateien exportieren
Voraussetzung: Schließen Sie ein Speichergerät an den NVR an.
Protokolldateien suchen
Suchen Sie die Protokolldateien. Siehe Protokolldateien suchen.
Auswählen und exportieren
Wählen Sie die zu exportierenden Protokolldateien aus und klicken Sie auf Export, oder klicken Sie in der Protokollsuchoberfläche auf Export ALL, um alle Systemprotokolle auf das Speichergerät zu exportieren.

Abbildung 18-8 Protokolldateien exportieren
Speichergerät auswählen
Wählen Sie in der Export-Oberfläche das Speichergerät unter Device Name aus.
Format auswählen
Wählen Sie das Format der zu exportierenden Protokolldateien aus. Es stehen bis zu 15 Formate zur Auswahl.
Exportieren
Klicken Sie auf Export, um die Protokolldateien auf das ausgewählte Speichergerät zu exportieren.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche New Folder, um einen neuen Ordner auf dem Speichergerät zu erstellen.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Format, um das Speichergerät vor dem Export der Protokolldateien zu formatieren.
IP-Kamera-Konfigurationsdateien importieren/exportieren
Zweck: IP-Kamerainformationen, einschließlich IP-Adresse, Verwaltungsport, Admin-Passwort usw., können im Microsoft-Excel-Format gespeichert und auf dem lokalen Gerät gesichert werden. Die exportierte Datei kann auf einem PC bearbeitet werden – einschließlich des Hinzufügens oder Löschens von Inhalten – und die Einstellungen können durch das Importieren der Excel-Datei auf andere Geräte übertragen werden.
Voraussetzung: Schließen Sie beim Importieren der Konfigurationsdatei das Speichergerät, das die Konfigurationsdatei enthält, an den NVR an.
IP-Kamera-Import/Export öffnen
Navigieren Sie zu Camera > IP Camera Import/Export.
Registerkarte öffnen
Klicken Sie auf die Registerkarte IP Camera Import/Export. Die erkannten Inhalte des externen Geräts werden angezeigt.
Exportieren oder importieren
Exportieren oder importieren Sie die IP-Kamera-Konfigurationsdateien.
- Klicken Sie auf Export, um die Konfigurationsdateien auf das ausgewählte lokale Sicherungsgerät zu exportieren.
- Um eine Konfigurationsdatei zu importieren, wählen Sie die Datei auf dem ausgewählten Sicherungsgerät aus und klicken Sie auf Import.
Nach Abschluss des Importvorgangs müssen Sie das Gerät neu starten, um die Einstellungen zu aktivieren.
Gerätekonfigurationsdateien importieren/exportieren
Zweck: Die Gerätekonfigurationsdateien können zur Sicherung auf ein lokales Gerät exportiert werden. Die Konfigurationsdateien eines Geräts können auf mehrere Geräte importiert werden, wenn diese mit denselben Parametern konfiguriert werden sollen.
Voraussetzung: Schließen Sie ein Speichergerät an Ihr Gerät an. Zum Importieren der Konfigurationsdatei muss das Speichergerät die Datei enthalten.
Import/Export öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > Import/Export.

Abbildung 18-9 Konfigurationsdatei importieren/exportieren
Exportieren oder importieren
Exportieren oder importieren Sie die Gerätekonfigurationsdateien.
- Klicken Sie auf Export, um Konfigurationsdateien auf das ausgewählte lokale Sicherungsgerät zu exportieren.
- Um eine Konfigurationsdatei zu importieren, wählen Sie die Datei auf dem ausgewählten Sicherungsgerät aus und klicken Sie auf Import.
Nach dem Importieren der Konfigurationsdateien wird das Gerät automatisch neu gestartet.
Systemdienste konfigurieren
I-VIEW-NOW UPNP-Berichterstellung
Der I-VIEW-NOW UPNP-Berichterstellungsdienst ermöglicht es dem System, die Netzwerkparameter des Geräts automatisch per E-Mail an autorisierte Empfänger zu senden.
I-VIEW-NOW UPNP-Berichterstellung öffnen
Navigieren Sie zu Menu > Maintenance > System Service > More Settings > I-VIEW-NOW UPNP Reporting.
Aktivieren
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen I-VIEW-NOW UPNP Reporting.
Anwenden
Klicken Sie auf Apply.
Stream-Verschlüsselung konfigurieren
Die Stream-Verschlüsselung ermöglicht die Verschlüsselung von Streams für Liveansicht, Wiedergabe, Download, Sicherung usw.
Stream-Verschlüsselung öffnen
Navigieren Sie zu Menu > Maintenance > System Service > Stream Encryption.
Aktivieren
Aktivieren Sie Enable Stream Encryption.
Passwort erstellen
Erstellen Sie das Verschlüsselungspasswort.
Das Stream-Verschlüsselungspasswort wird mit dem LTS-Connect-Dienst-Verifizierungscode synchronisiert. Nach dem Aktivieren des Verschlüsselungscodes wird der LTS-Connect-Stream zwangsweise verschlüsselt. Stellen Sie sicher, dass der LTS-Connect-Dienst die Stream-Verschlüsselung ebenfalls unterstützt.
System upgraden
Zweck: Die Firmware Ihres Geräts kann über ein lokales Sicherungsgerät oder einen Remote-FTP-Server aktualisiert werden.
Upgrade mit einem lokalen Sicherungsgerät
Voraussetzung: Schließen Sie Ihr Gerät an ein lokales Speichergerät an, das die Firmware-Update-Datei enthält.
Upgrade öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > Upgrade.
Registerkarte "Local Upgrade" öffnen
Klicken Sie auf die Registerkarte Local Upgrade, um die lokale Upgrade-Oberfläche aufzurufen.

Abbildung 18-10 Lokale Upgrade-Oberfläche
Firmware-Datei auswählen
Wählen Sie die Firmware-Update-Datei vom Speichergerät aus.
Upgrade
Klicken Sie auf Upgrade, um das Upgrade zu starten.
Neustart
Nach Abschluss des Upgrades wird das Gerät automatisch neu gestartet, um die neue Firmware zu aktivieren.
Upgrade per FTP
Voraussetzung: Stellen Sie sicher, dass die Netzwerkverbindung zwischen dem PC (auf dem der FTP-Server läuft) und dem Gerät gültig und korrekt ist. Starten Sie den FTP-Server auf dem PC und kopieren Sie die Firmware in das entsprechende Verzeichnis Ihres PCs.
Upgrade öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > Upgrade.
FTP-Registerkarte öffnen
Klicken Sie auf die Registerkarte FTP, um die lokale Upgrade-Oberfläche aufzurufen.

Abbildung 18-11 FTP-Upgrade-Oberfläche
FTP-Adresse eingeben
Geben Sie die FTP Server Address in das Textfeld ein.
Upgrade
Klicken Sie auf Upgrade, um das Upgrade zu starten.
Neustart
Starten Sie das Gerät nach Abschluss des Upgrades neu, um die neue Firmware zu aktivieren.
Werkseinstellungen wiederherstellen
Standardeinstellungen öffnen
Navigieren Sie zu Maintenance > Default.

Abbildung 18-12 Werkseinstellungen wiederherstellen
Wiederherstellungstyp auswählen
Wählen Sie den Wiederherstellungstyp aus den folgenden drei Optionen aus.
- Restore Defaults: Stellt alle Parameter außer den Netzwerkparametern (einschließlich IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway, MTU, NIC-Arbeitsmodus, Standardroute, Serverport usw.) und den Benutzerkonto-Parametern auf die Werkseinstellungen zurück.
- Factory Defaults: Stellt alle Parameter auf die Werkseinstellungen zurück.
- Restore to Inactive: Versetzt das Gerät in den inaktiven Zustand.
Das Gerät wird nach der Wiederherstellung der Standardeinstellungen automatisch neu gestartet.
LTS Connect Hilfecenter